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Bltzer, Schwerpunkt Kontrollen Kreis Paderborn

in Aktuelle Polizei und Feuerwehr Berichte 07.02.2012 23:58
von Tekkle • 14.133 Beiträge

Kreis Paderborn (ots) - (uk) Zu schnelles Fahren ist der Killer Nr. 1! Deutliche Worte beschreiben die schlimmste Unfallursache auf unseren Straßen. Und sie sind leider wahr. Täglich sterben Menschen im Straßenverkehr, weil sie selbst oder andere Verkehrsteilnehmer mit überhöhter oder nicht angemessener Geschwindigkeit unterwegs waren. Auch im Kreis Paderborn. So war zu hohes Tempo mit ursächlich für die beiden ersten tödlichen Verkehrsunfälle im Januar dieses Jahres in Lichtenau und Paderborn, bei denen ein 29-jähriger und ein 24-jähriger Mann ihr Leben verloren.

Landrat Manfred Müller erinnert an das Leid, das bei einem tödlichen Unfall viele Angehörige ereilt: "Jeder schwere Verkehrsunfall ist ein Schicksalsschlag für alle Beteiligten. Hinter jedem Unfall verbergen sich Leid, Kummer, Schmerz und Trauer. Die Verkehrsteilnehmer müssen begreifen, dass Unfälle kein unabwendbares Schicksal sind, Unfälle passieren nicht einfach. Sie werden zu über 95 Prozent durch menschliches, teilweise bewusstes, Fehlverhalten verursacht! Polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit dient deshalb dazu, Menschenleben zu schützen!"

Um der allgegenwärtigen Gefahr von Geschwindigkeitsunfällen vorzubeugen, setzt die Polizei NRW auf flächendeckende Kontrollen. Innenminister Ralf Jäger startete schon im letzten Jahr eine landesweite Offensive, die jetzt unter dem Slogan "Brems Dich - rette Leben!" im Kampf gegen schwere Verkehrsunfälle fortgesetzt wird. Im letzten Jahr war die Zahl der Verkehrsunfälle mit verletzten oder getöteten Verkehrsteilnehmern landesweit entgegen der Entwicklung der letzten Jahre wieder angestiegen. Über Leben und Tod entscheidet dabei die Geschwindigkeit.

Der Abteilungsleiter der Polizei, Leitender Polizeidirektor Andreas Krummrey macht deutlich: "Das Ziel der Polizei ist klar definiert: Nur wenn die Geschwindigkeit gesenkt wird, wird es spürbar weniger Verletzte und Getötete auf den Straßen geben. Die Kreispolizeibehörde Paderborn setzt schon seit Jahren auf ein Konzept von täglichen Geschwindigkeitskontrollen und regelmäßigen Schwerpunkteinsätzen, bei denen auch die Kreis- und Stadtverwaltung eingebunden sind, ähnlich dem jetzigen Konzept des Innenministeriums." Die Bilanz der Geschwindigkeitsunfälle sieht im Kreis Paderborn dementsprechend positiver aus als im Landestrend, der einen Anstieg der Geschwindigkeitsunfälle aufweist. "Im Raum Paderborn gingen Tempounfälle im vergangenen Jahr um über 20 Prozent zurück. Das macht im Mehrjahresvergleich einen Rückgang dieser Unfallursache um über zehn Prozent", erklärt Krummrey und macht deutlich, dass dieser Trend durch verstärkte Kontrollen fortgesetzt werden kann. Krummrey: "Seit Beginn der Landesinitiative haben wir die Messaktivitäten nochmals erhöht und als eine der ersten Behörden unsere Messstellen regelmäßig veröffentlicht." Die vom Innenminister angekündigten landesweiten Geschwindigkeitskontrollen nutzt die Kreispolizeibehörde für einen konzentrierten Einsatz am kommenden Freitag. Dabei werden auch Beamte der Bielefelder Einsatzhundertschaft eingesetzt.

Einen Kontrollschwerpunkt wird die Paderborner Polizei auf der Bundesstraße 64 bilden. Gerade hier auf der Ost-West-Verbindung in den Kreis Höxter ist die Zahl der Verkehrsunfälle, die durch unangepasste Geschwindigkeit verursacht worden sind, in den letzten drei Jahren deutlich angestiegen. Im letzten Jahr registrierte die Polizei allein auf dieser Strecke 20 Verkehrsunfälle bei denen Menschen zum Teil schwer verletzt wurden, weil mindestens ein Verkehrsteilnehmer seine Geschwindigkeit nicht den Gegebenheiten angepasst hatte. Gemessen wird zudem in Büren- Brenken auf der Kilianstraße, in Paderborn auf dem Heinz-Nixdorf-Ring, der Detmolder Straße, dem George-Marshall-Ring und der Borchener Straße sowie in Borchen auf der Paderborner Straße.

Das Konzept der Geschwindigkeitskontrollen hat sich landesweit geändert: Kontrollierte die Polizei bisher überwiegend an Unfallbrennpunkten und in besonders schutzwürdigen Bereichen wie beispielsweise in der Nähe von Schulen und Kindergärten, weitet sie ihre Laser- und Radarmessungen jetzt auch in andere Verkehrsbereiche aus. Das Geschwindigkeitsniveau soll gerade auf den Strecken verringt werden auf denen häufig Tempoverstöße begangen werden und wo Fußgänger und Radfahrer besonders gefährdet sind. Die Auswahl der Messstellen erfolgt demnach auch unter Einbeziehung von Hinweisen aus der Bevölkerung. Analysen haben ergeben, dass bei 50 km/h acht von zehn Fußgängern einen Verkehrsunfall überleben. Bei 65 km/h sterben acht von zehn Fußgängern! Bei Unfällen innerhalb geschlossener Ortschaften führt schon eine Reduzierung der Geschwindigkeit um 2 km/h zu einem Rückgang der Personenschäden um 15 Prozent.

Im Zuge ihrer neuen Sicherheitsstrategie macht die Polizei darüber hinaus deutlich, dass nicht nur Autofahrer in Zukunft mit vermehrten Kontrollen rechnen müssen. Auch gegen Fußgänger und Radfahrer wird bei Verkehrsverstößen konsequent vorgegangen, denn eine Vielzahl von Verkehrsunfällen, an denen Fußgänger und Radfahrer beteiligt sind, wird von diesen selbst verursacht.

Quelle: polizeiberichte.de

Aaaaalso, alle dann bitte vorsichtig und nach Vorschrift fahren!

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RE: Bltzer, Schwerpunkt Kontrollen Kreis Paderborn

in Aktuelle Polizei und Feuerwehr Berichte 08.02.2012 21:08
von Sway • Besucher | 2.422 Beiträge

Ein Grund, am Freitag am besten mitm Arsch zu hause zu bleiben :D so gibbet kein Foto

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