#1

Bilster Berg

in Zeitung / Berichte 14.05.2010 14:16
von BMW-Freak • Besucher | 9.978 Beiträge

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,694498,00.html

hier mal der Bericht zur geplanten Rennstrecke, letzte Woche stand auch was in der NW. Soll wohl ende des Jahres losgehen mit bauen.


hier mal die Homepage

http://neu.bilster-berg.de/index.php

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#2

RE: Bilster Berg

in Zeitung / Berichte 14.05.2010 14:21
von Tekkle • 14.133 Beiträge

Ah, der Bilster Berg, da war ich doch mit ThorstenPb letztens, wo im tiefsten Schnee das Trabi Rennen war. Super geile Location!

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#3

RE: Bilster Berg

in Zeitung / Berichte 09.08.2011 17:19
von Griffin • Besucher | 3.634 Beiträge

Aus aktuellem Anlass:

Baugenehmigung für Bilster Berg Drive Resort erteilt

Behörde erteilt Betriebserlaubnis nach Bundesimmissionsschutzgesetz.
Zukunftsweisende Entscheidung für die Region.
Erste neue Anlage in den westlichen Bundesländern seit 1932.

Auf dem Gelände eines ehemaligen NATO-Munitionsdepots im Teutoburger Wald bei Bad Driburg, befindet sich auf einer Fläche von 84 ha eine außergewöhnliche Test- und Präsentationsstrecke. Als Drive Resort in einem Landschaftspark gelegen, findet man hier die Atmosphäre eines automobilen Country Clubs.

Bad Driburg/Pömbsen. Der Kreis Höxter (NRW) hat die Genehmigung zum Bau und Betrieb des Bilster Berg Drive Resort in Bad Driburg nach §4 Bundesimmisionsschutzgesetz (BImSchG) erteilt. Nach rund sechsjähriger Planungsphase können damit die Bauarbeiten für die 34 Mio. Euro Test- und Präsentationsstrecke, die ohne öffentliche Mittel finanziert wird, beginnen. „Jeder, der an diesem Projekt beteiligt ist, hat in den letzten Jahren unglaublich viel Arbeit und Herzblut in die Sache gesteckt“, sagt Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (50), Ideengeber und Geschäftsführer der Bilster Berg Drive Resort GmbH & Co. KG. „Wir haben immer an den Erfolg geglaubt. Heute ist ein bedeutender Tag für uns, unsere Gesellschafter, den Kreis Höxter und das Land Nordrhein-Westfalen.“

Das bestätigt auch Projektentwickler und Geschäftsführer Hans-Jürgen von Glasenapp (38): „Dass uns die Genehmigung jetzt erteilt wurde, ist das Ergebnis konsequenter und hervorragender Zusammenarbeit eines Kreises absoluter Experten auf den verschiedensten Gebieten. Unser Dank gilt daher Hermann Tilke, der die Anlage entworfen hat, Dipl. Ingenieur Jens-Peter Huesmann vom Büro Drees & Huesmann aus Bielefeld, dessen absolut mangelloser Bebauungsplan dem Normenkontrollverfahren des Oberverwaltungsgerichts Münster vollumfänglich standgehalten hat sowie Prof. Edelbert Schaffert des Schalltechnikbüros BeSB aus Berlin für die Erstellung des Geräuschgutachtens. Der technische Projektleiter Hans-Joachim Pillich aus Recklinghausen brachte auf exzellente Weise seine jahrelange Erfahrung aus Großprojekten mit ein und wird auch den Bau der Anlage verantworten. Die für die Entscheidung durch den Kreis relevante Umsetzung der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen wurde vom Landwirtschaftsarchitekturbüro Kortemeier & Brokmann aus Herford umgesetzt und von Herrn Dr. Thomas Esser vom Kölner Büro für Faunistik aus bauökologischer Sicht begleitet und überwacht. Das gesamte Verfahren wurde bis zur Erteilung der Genehmigung auf hervorragende Weise von Rechtsanwalt Dr. Dieter Sellner von der Kanzlei Redeker, Sellner und Dahs aus Berlin und Rechtsanwalt Albrecht Wrede aus Rheda-Wiedenbrück begleitet. Dank auch an Dipl. Ing. Katrin Hummert vom Beratungsbüro Dr. Saumweber & Partner aus Düsseldorf, die zu jeder Zeit den Überblick über das umfangreiche Verfahren gewahrt hat.“

Der für die Genehmigung zuständige Kreis Höxter hatte in den letzten Monaten die Antragsunterlagen intensiv geprüft und schlussendlich für genehmigungsfähig erachtet. Der Bilster Berg ist eines der bedeutendsten strukturpolitischen Projekte für die Region, mit überregionaler Ausstrahlung. Sofern gehen wir davon aus, dass der Bilster Berg in Zukunft ein nachhaltiger Investitionsmotor für unseren Standort sein wird.“ Auch der Bürgermeister der Stadt Bad Driburg Burkhard Deppe ist höchst erfreut: „Ich freue mich sehr, dass das Bilster Berg Drive Resort realisiert wird. Eine Investition von 34 Mio. Euro ohne Fördermittel ist ein starkes Signal für unsere Stadt und das ganze Land. Wir freuen uns auf die zahlreichen neuen Gäste.“
Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Bilster Berg Drive Resort GmbH & Co. KG bereits über zwei Millionen Euro für die Umsetzung der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen und die bauvorbereitenden Maßnahmen auf dem Gelände investiert. Diese Maßnahmen wurden ausschließlich von Unternehmen aus der Region durchgeführt. Geschäftsführer Hans-Jürgen von Glasenapp bestätigt, dass auch beim Bau der Anlage Unternehmen aus dem Kreis berücksichtigt werden. „Wir werden den Bauauftrag nicht an ein Generalunternehmen vergeben, sondern haben Pakete geschnürt, die auch von kleineren Firmen gestemmt werden können. Wir haben immer vom wirtschaftlichen Nutzen des Bilster Berg Drive Resort für die Region gesprochen. Da ist diese Vorgehensweise nur konsequent“, betont von Glasenapp. Auch im späteren Betrieb wird das Bilster Berg Drive Resort für eine nachhaltige Belebung der regionalen Wirtschaft, vor allem der Hotellerie und Gastronomie sorgen, ist sich der Geschäftsführer sicher.

1932 wurde mit dem Hockenheimring Baden-Württemberg letztmalig in den westlichen Bundesländern eine Anlage dieser Art genehmigt. Mit dem Bilster Berg Drive Resort entsteht in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, eine Test- und Präsentationsstrecke für Automobile und Motorräder der besonderen Art. Auf dem ehemaligen NATO-Munitionsdepot der britischen Rheinarmee konnte der bekannte Formel-1-Rennstreckenplaner Hermann Tilke aus Aachen eine 4,2 km lange Naturstrecke planen, die sich der gegebenen Topografie anpasst und nicht umgekehrt. Dutzende der bereits vorhandenen Immobilien und Asphaltstraßen konnten in die Planung integriert werden. So entsteht auf dem Bilster Berg ein anspruchsvoller Kurs mit bis zu 26% Gefälle und 20% Steigung. Insgesamt beträgt der Höhenunterschied des ehemaligen „1st British Corps Ammunition Depot Pombsen“ rund 204 m auf einer Runde. Der zweimalige Rallyeweltmeister und Ehrengesellschafter Walter Röhrl war bei der Planung des Asphaltbandes maßgeblich beteiligt, sodass die Strecke an einigen Stellen seine Handschrift trägt. Der von Fachjournalisten zum besten Autofahrer der Welt gewählte Röhrl war zuletzt Anfang Juli auf dem Bilster Berg und konnte als einer der Ersten nahezu die komplette Trasse des späteren Kurses befahren. „Hier entsteht eine Strecke, die zu den authentischsten und fahrerisch anspruchvollsten Anlagen Europas gehören wird und den Geist klassischer Naturstrecken weiterleben lässt“, so der sichtlich beeindruckte Röhrl.

Nachfrage übersteigt Angebot – die Nische des Bilster Berges
Die Automobilindustrie und Anbieter von Fahrsicherheits- und Perfektionstrainings für den privaten und öffentlichen Bereich wie z.B. für Personenschützer und Sondereinsatzkommandos, melden stetig steigenden Bedarf an geeigneten Teststrecken an. Das Angebot, das diesem Bedarf gegenübersteht, ist aktuell aber keineswegs ausreichend, denn die heute existierenden Einrichtungen können die angefragten Streckenzeiten nicht anbieten.
Kunde der Test- und Präsentationsstrecke wird daher vor allem die Fahrzeug- und Zuliefererindustrie sein, die auf dem uneinsehbaren Gelände ideale Bedingungen für Fahrzeug- und Komponententests vorfindet. Das einzigartige Flair der Anlage und die Anbindung an das führende Spa-Resort Gräflicher Park Hotel & Spa in Bad Driburg, macht den Bilster Berg zusätzlich für Fahrzeugpräsentationen und Pressefahrvorstellungen interessant. So konnte die Test- und Präsentationsstrecke – im Rahmen des Vorverkaufs - ab dem 2. Halbjahr des kommenden Jahres, bereits zu über 70% ausgelastet werden. Neben den Fahrsicherheits- und sportiven Fahrtrainings sind auch motorsportliche Veranstaltungen im Bereich Clubsport auf dem Bilster Berg möglich. Veranstaltungen wie Formel-1, werden aber nicht stattfinden. „Das Betriebskonzept des Bilster Berg Drive Resort verzichtet ganz bewusst auf Großveranstaltungen“, sagt Hans-Jürgen von Glasenapp. „Die damit verbundenen Kosten für die Infrastruktur, wie große Parkplätze, Tribünen und sanitäre Einrichtungen, stehen in keinem Verhältnis zur Einnahmeseite. Von Personalkosten ganz zu schweigen. Da backen wir auf dem Bilster Berg lieber kleinere, aber dafür ertragreiche Brötchen.“

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